Der Aufsichtsrat der Beiersdorf AG hat die Zusammenlegung der
Firmenzentrale tesa mit dem Forschungs- und Technologiezentrum nach
Norderstedt genehmigt.
Hamburg, 07. Februar 2012
Die tesa SE zieht an neuen Standort NORDPORT beim Hamburger Flughafen. Neuer Standort unterstützt Wachstumsstrategie.
Zusammenlegung von Unternehmenszentrale sowie Forschungs- und Technologiezentrum stärkt Wettbewerbsfähigkeit.
Die tesa SE wird ihr weltweites Geschäft schon in naher Zukunft von
einem neuen Standort in unmittelbarer Nähe des Hamburger Flughafens
steuern. Der Aufsichtsrat der Beiersdorf AG hat am Montag die
Zusammenlegung der Firmenzentrale tesa mit dem Forschungs- und
Technologiezentrum auf einem rund fünf Hektar großen Grundstück an der
Niendorfer Straße in unmittelbarer Nähe zum Hamburger Flughafen
genehmigt. Auf dem bereits vertraglich gesicherten Gelände in
Norderstedt direkt an der Hamburger Stadtgrenze sollen bis 2015 die
neuen Gebäude errichtet und bezogen werden. Zurzeit sind die
Unternehmenseinheiten mit insgesamt rund 800 Mitarbeitern auf dem
Gelände der Konzernmutter Beiersdorf AG in Eimsbüttel angesiedelt,
jedoch in drei unterschiedlichen, räumlich voneinander getrennten
Gebäudekomplexen untergebracht.
Die Überlegungen zu einem Umzug sind nicht neu und Teil der
Standortentwicklung von Beiersdorf. „Unser kontinuierliches Wachstum
konfrontiert uns schon seit einigen Jahren mit dem Problem stetig
zunehmenden Platzmangels, insbesondere in unserem Forschungszentrum. Der
gemeinsame Standort in Eimsbüttel ist historisch gewachsen und stößt
nun an seine Grenzen. Unser aktueller Aufbau neuer Geschäftsfelder, der
mit der Einstellung zusätzlicher Mitarbeiter verbunden ist, verschärft
diese Situation“, erläutert Thomas Schlegel, Vorstandsvorsitzender der
tesa SE. „Ein wichtiges strategisches Ziel des neuen Standortes ist die
räumliche Zusammenlegung unseres Forschungs- und Technologiezentrums mit
den Marketingfunktionen. Die eng verzahnte Zusammenarbeit dieser
Bereiche ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor unseres Geschäfts. Sie
verbessert unsere Fähigkeit, flexibel auf individuelle Anforderungen
unserer Märkte reagieren zu können und stärkt damit unsere
Wettbewerbsfähigkeit.“
Die Entscheidung für das Grundstück am Hamburger Flughafen fiel nach
sorgfältiger Prüfung und Bewertung verschiedener Szenarien. Dazu
Schlegel: „Ausgehend von einer langfristigen Zukunftsorientierung und
einer klaren Optimierung unserer Geschäftsprozesse ergibt sich ein
spezifisches Anforderungsprofil an die Gebäudesituation. Dazu gehören
genügend Erweiterungsflächen, um unseren geplanten Wachstumszielen
langfristig entsprechen zu können, die Möglichkeit der engen Verbindung
von Forschung, Entwicklung und Marktmanagement, ein attraktives,
motivierendes Arbeitsumfeld sowie hohe Gestaltungsfreiheit und eine
entsprechend geringe Abhängigkeit von Bau- und Genehmigungsauflagen.
Dies hat die Suche nach einem geeigneten Standort nicht leicht gemacht.
Es hat sich gezeigt, dass das Grundstück im Norden des Hamburger
Flughafens uns unter diesen Gesichtspunkten optimale Bedingungen
bietet.“
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